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Aug
03

Jeet Kune Do – Kämpfen wie Bruce Lee

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„Nimm die Dinge, wie sie sind: Schlage, wenn du schlagen musst. Tritt, wenn du treten musst.“  
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Bruce Lee -                     

Bruce Lee

Da wir immer wieder nach zusätzlichen Trainingsterminen gefragt wurden, haben wir uns dazu entschieden, einen weiteren Kurs für euch anzubieten. Neben dem bisherigen Trainingsangebot mit traditionell geprägten Inhalten folgt unser neuer Dienstags-Termin einem eher unkonventionellen Ansatz.

Tradition wird zu Evolution. Genau das ist es, was Bruce Lee wollte – eine Weiterentwicklung der bestehenden Kampfkünste mit einem realistischen und alltagsnahen Ansatz. Denn bereits ein altes daoistisches Sprichwort lehrt uns: „Nichts ist beständig, außer der Wandel.“ Die Dinge verändern sich ständig – im besten Falle ist es eine Entwicklung nach vorn.

Was ist Jeet Kune Do?

Ein Kampfkunststil bzw. Selbstverteidigunskonzept, welches von Bruce Lee entwickelt worden ist. Ziel ist eine größtmögliche Effizienz aller Aktionen in Verteidigung und Angriff. Bruce Lee unterscheidet hier drei Distanzen: Nah-, Mittel- und Langdistanz. Er kombinierte dabei Elemente und Techniken aus diversen klassischen Kampfstilen wie etwa dem Wing Chun, Boxen, Muay Thai, Taekwondo, Fechten, Judo, Jiu Jutsu und Tang Lang Quan. 

Begriff und Herkunft

Jeet Kune Do 截拳道 (JKD abgekürzt) ist Kantonesisch (nicht hoch-chinesisch) und bedeutet: „Der Weg der abgefangenen Faust“. Bruce Lee schrieb zusammen mit seiner Frau das Buch: Tao of Jeet June und schilderte darin sein System der Kampfkunst, das er nach langer Recherche und aufbauend auf seinen eigenen Erfahrungen zusammengestellt hat. Das Buch wurde 1978 veröffentlicht und beinhaltet viele persönliche Skizzen sowie philosophische Erläuterungen zu dieser ganz besonderen Kampfkunst. Jeet Kune Do ist kein Stil im eigentlichen Sinne, sondern eine Art 'Baukasten' – eine Art großes Puzzle – es benutzt genau jene Techniken zu seinem Zweck, die gerade am besten in der jeweiligen Situation passen. Jeet Kune Do ist formlos, nonkonformistisch und flexibel.

Charakteristik

Bruce Lee war es immer wichtig, dass Jeet Kune Do ein Name ist, der nicht überinterpretiert werden sollte. JKD soll vielmehr als offenes Prinzip oder Philosophie verstanden werden. Bruce Lee folgte hierbei der Vorstellung des Daoismus: Handeln durch Nichthandeln! Man soll Dinge ihren Lauf lassen und keine feste Haltung oder Annahme haben. Vielmehr geht es darum, sich dem Fluss der Dinge aktiv hinzugeben.

„Don't think! Feel“

Abgrenzung zu anderen Kampfkünsten

Im Gegensatz zu vielen anderen traditionellen Kampfkunst-Stilen liegt Jeet Kune Do keinen Beschränkungen zugrunde. Bruce Lee schuf eine offenes Kampfkunst- System. Es war ihm immer wichtig, dass JKD nicht als ritualisierte Kampfkunst oder bestimmter Stil gesehen wird, sondern vielmehr als eine Art 'formlose Form'.
Grundaätze von Jeet Kune Do
JKD zielt auf minimale Bewegung mit maximale Wirkung und extremer Geschwindigkeit
JKD beinhaltet diverse Werkzeuge für verschieden Situationen
Bruce Lee zu JKD:  "Die Kunst des Ausdrucks des menschlichen Körpers"

Bruce Lee wollte keinen starre Kampfkunststil. Er glaubte, dass jeder Kampf spontan ist und dass ein guter Kampfkünstler nicht vorhersehen kann - aber reagieren. Ein guter Kampfkünstler müsse sein „wie Wasser“ und sich ohne Zögern fließend bewegen – handeln, indem er reagiert auf das, was gerade ist.


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Jeet Kune Do ~ immer Dienstags von 18:30-20:00,  ab 05.09.2017.

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